Über alle (Kegelspiel-)Berge!
Gemeinsamer Wander-Marathon der Rhönklubzweigvereine Eiterfeld, Hünfeld und Burghaun
Termin: Samstag, 11. Juli 2015
Treffpunkt: Bushaltestelle Schule in Eiterfeld
Start: um 5.00 Uhr
Führung: Linus Steinwachs u. Werner Giebel
Ein Begleitfahrzeug mit Getränken und Verbandmaterial an Bord steuert markante und gut erreichbare Zwischenpunkte an. Es kann notfalls auch Teilnehmer transportieren.
Diese extreme Wanderung ist kein „Wettlauf“, sondern soll trotz beachtlicher körperlicher Anforderungen zu einem Gruppenerlebnis in wunderschöner Natur bei hoffentlich gutem Wetter werden. Wer die Strecke nur zum Teil laufen will, kann sich gegen Mittag in Rasdorf oder etwas später am Parkplatz Stallberg (Zeitpunkt über Handy-Kontakt erfragen!) der Wandergruppe anschließen und bis ins Ziel (Eiterfeld) mitlaufen.
Wer sich für diese extreme Wandertour entscheidet, braucht solides, perfekt eingelaufenes Schuhwerk und eine gute Kondition. Auch Rucksackverpflegung sowie ein Grundstock an Getränken (temperaturabhängig!) sind notwendig. Ein Wandertempo von 4,5 km pro Stunde sollte von den Teilnehmern über die gesamte Distanz im Durchschnitt gehalten werden können.
Die Wanderung beginnt in Eiterfeld und führt über Fürsteneck, Oberweisenborn, den Eichberg bei Ufhausen, entlang des historischen Grenzweges zwischen dem Hochstift Fulda und der Landgrafschaft Hessen-Cassel zum Soisberg. Der steile Gipfelanstieg oberhalb des Hofes Kahlhausen führt schnurgerade zum Aussichtsturm. Eine letzte Anstrengung noch, dann ist die oberste Pattform erreicht und man kann bei einer Rast den herrlichen Panoramarundblick genießen. Nachdem wir dem „König des Hessischen Kegelspiels“ unsere Referenz erwiesen haben, machen wir uns zügig auf den Weg zu seinen vielen „Untertanen“. Jetzt führt die Route angenehm bergab bis nach Unterufhausen, von da durch den Hünberg, vorbei an der Gedenktafel eines Flugzeugabsturzes (1944) nach Großentaft. Der „Kegelspielweg“ bringt uns an den Kleinberg heran und über einen Stichweg schnurgerade bis zum Gipfel mit Keltenwall und imposanten Felsgebilden.
Weiter führt der Weg zum Gehilfersberg mit der weithin sichtbaren Wallfahrtskirche. Die kleine Kuppe gehört offiziell zwar nicht zu den 9 Bergen des Hessischen Kegelspiels, aber wir statten ihr trotzdem einen kleinen Besuch ab, denn sie ist über einen Pfad schnell und leicht zu erreichen.
Nach dem Verlassen des Friedwaldes blicken wir auf Rasdorf, wo zur Stärkung in einem Café eine angemessene Zeit der Mittagsrast eingeplant ist.
Wir haben bis dahin zwar schon knapp die Hälfte der Strecke bewältigt, aber jetzt beginnt erst der wirklich anstrengende Teil der Tour. Nachdem wir die Wüstung Bingarten passiert haben, reiht sich Kuppe an Kuppe und es folgt ein ständiges Auf und Ab, was ganz ordentlich in die Waden und Oberschenkel geht.
Hübelsberg, Morsberg, Stallberg, Appelsberg, Wisselsberg und Lichtberg sind in der richtigen Reihenfolge die nächsten Ziele. Es ist leider kein Aussichtsgipfel mehr dabei, aber wir wollen sie dennoch besteigen – mit Ausnahme von Hübelsberg und Morsberg, die in der Kernzone des Biosphärenreservats Rhön liegen und keine gangbaren Wege zum Gipfel haben. Der Schutz der Natur geht hier vor. Anders ist es beim Stallberg, auf dem ein markierter Stichweg zum Gipfelplateau mit keltischer Wallanlage und sehenswerten Felsformationen führt. Wer sich etwas schonen will, kann auf die Besteigung dieser Gipfel auch ganz oder teilweise verzichten und spart dadurch viele Höhenmeter und bis zu 5 km Strecke ein.
Vom Lichtberg aus führen zwei Wege zum Endziel „Schlemmerstube Bürgerhaus“ in Eiterfeld. Wer möglichst rasch Ruhe und Entspannung sucht, steuert vom Lichtberg aus geradewegs Eiterfeld zur gemeinsamen Einkehr an und kann stolz darauf sein, 40 oder 45 km sowie 1.000 oder mehr Höhenmeter geschafft zu haben.
Wer noch Kraftreserven und Ehrgeiz verspürt, kann noch hinüber zum Stoppelsberg, der „Kugel des Hessischen Kegelspiels“, wandern, um gegen Abend
- den schönen Blick vom Bergfried zu genießen,
- die 50-km-Marke bewältigt zu haben,
- etwa 1.600 Höhenmeter im Auf- und Abstieg geschafft zu haben
- und sich im Begleitfahrzeug abholen zu lassen mit dem schönen Gefühl, auch wirklich alle Berge des Hessischen Kegelspiel an einem einzigen Tag erwandert zu haben.
Wichtig:
Für die Vorbereitung der Wandertour wäre es hilfreich, von den Zweigvereinen Anmeldungen zu bekommen. Absprachen sind auch notwendig wegen Teilnehmern, die die Strecke nur teilweise mitwandern möchten.
Kontakte:
Linus Steinwachs: Tel.: 06672-7301 E-Mail: linus46@ gmx.de
Werner Giebel: Tel.: 06672-1706 E-Mail: werner.giebel@t-online.de
